Die Verborgenen Lande Wiki
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Alexander von Steinburg (*18. Januar 1845 in Steinburg, Grafschaft Steinburg, Königreich Wengland) ist der jüngste Sohn von König Wilhelm und Königin Annette von Wengland. Er hat noch zwei ältere Brüder: Friedrich von Steinburg und Eberhard von Steinburg. Nach dem Tod seiner Brüder erbt er den Anspruch auf die Thronfolge und wird von seinem Vater auch zum Grafen von Steinburg erhoben.

Biografie

Frühes Leben

Alexander wird am 18. Januar 1845 als dritter Sohn der wenglischen Kronprinzenfamilie geboren. Ab seinem 7. Lebensjahr besucht er die Grundschule im Burgbezirk der wenglischen Hauptstadt Steinburg. Frühzeitig bekommt er mit, dass die Söhne des Schusters, der gegenüber der Burg seinen Laden hat, lernbegierig sind. Der Vater kann sie nicht zur Schule schicken, weil er das Schulgeld von 12 Gulden pro Monat und Schüler nicht aufbringen kann. Weil Alexander genug Geld hat, finanziert er die Schulausbildung von Andreas und Alfons Ettinger und später deren Universitätsstudium.

Mit dem Übertritt ins Steinburger Gymnasium Sankt Martin, dem die Kadettenschule der Königlich Wenglischen Kavallerie angeschlossen ist, wird Alexander als Adliger zum Kadettenanwärter und ab der Untersekunda (10. Klasse) Kadett der Kavallerie. 1865 macht er Abitur und tritt unmittelbar danach als Leutnant in den zweijährigen Militärdienst ein und wird Soldat der Gardekavallerie.

Während Alexander Militärdienst leistet, bricht erneut ein Krieg um Aventur aus. Aus der Truppe, zu der Alexander gehört, wird ein gutes Dutzend Männer zur ergänzenden Ausbildung zum Militärischen Geheimdienst, dem MGD, angefordert. Alexander gehört zu diesen Spezialisten. Er erhält den Befehl, Geheimpläne des wilzarischen Militärs auszuspionieren. Es gelingt ihm. Wenig später wird er auf einer Patrouille im Grenzgebiet am Aventurpass verwundet und gerät in Gefangenschaft.

Livaria, die Tochter des Gefängniskommandanten der Zitadelle von Wilzaris, verliebt sich in den schmucken Wengländer und verhilft ihm zur Flucht. Alexander muss annehmen, dass die Frau, in die er sich ebenso verliebt hat, für diesen Verrat hingerichtet wird.

Zurück in Steinburg sieht er sich Vorwürfen seines älteren Bruders Eberhard ausgesetzt, der ihn wegen Patrouillenvergehens einsperren lässt. Erst, als König Wilhelm sich von einer Herzattacke erholt hat, kommt Alexander wieder frei.

Um ihn von Eberhard vorläufig zu trennen, schickt Wilhelm ihn mit einer Militärdelegation in die Vereinigten Staaten, wo Alexander und seine Begleiter sich über die militärische Nutzbarkeit der Eisenbahn informieren sollen, die im Sezessionskrieg eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt hat. Er bekommt Kontakt zu Major Robert Bennett, einem Kavallerieoffizier, der Alexander schnell sympathisch ist.

Alexander von Wengland (Chronik)

Nachdem er zurückgekehrt ist, quittiert er den Militärdienst zum frühestmöglichen Zeitpunkt, studiert Vermessungstechnik und wird Vermessungsingenieur. Er bekommt eine Anstellung bei der Union Pacific Railroad, für die er ein Jahr lang als Landvermesser arbeitet. Dabei begegnet er auch wieder Robert Bennett, der als Sonderbeauftragter von Präsident Grant für Sicherheit bei der Eisenbahn und Ruhe bei den Indianern sorgen soll. Sie werden Freunde.

1870 kehrt er nach Europa zurück, bleibt aber nicht lange in Wengland, sondern bekommt beim Bau der Gotthardbahn eine Stelle als Landvermesser. Im Juli 1871 lässt König Wilhelm ihn suchen und zurückrufen. Auf dem Rückweg lernt Alexander Simone Haldenstein kennen und erfährt mehr zufällig, dass Ihr Vater, der Arzt Dr. Simon Haldenstein, ohne Prozess im Gefängnis Palparuva sitzt.

-weitere Bearbeitung folgt -

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