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Christian von Sandragon,(* um 820, † 21. Juni 866, ermordet[2]) geboren als Sandragon, ist der Herzog von Wengland. Er ist mit Christine von Sandragon verheiratet und Vater von Albert von Sandragon sowie Philipp von Steinburg. Er nimmt als erster Herzog von Wengland den christlichen Glauben an und bestimmt den heiligen Martin von Tours als Schutzpatron Wenglands. 866 wird er vom Grafen von Südwengland, Persegin von Rothenfels, ermordet.

Biografie

Vergangenheit

Christian von Sandragon wird als Sandragon etwa um das Jahr 820 als Kind unbekannter Eltern geboren. Genaue Aufzeichnungen dazu existieren in Wengland nicht mehr. Er wird zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt zum Herzog von Wengland gewählt und erlaubt dem irischen Mönch Avertinus, dem er auch das wenglische Bürgerrecht gewährt, sein Herzogtum zu missionieren.

Philipp von Wengland (Chronikband 9. Jh.)

Am 11. November 854[2] empfängt Sandragon von Avertinus die christliche Taufe und nennt sich von da an Christian von Sandragon. Am 6. Januar 855 ehelicht er seine Geliebte, die sich ebenfalls taufen lässt und den Namen Christine annimmt. Als Christine von Sandragon wird sie Herzogin von Wengland. Am 8. Dezember 855 wird Christian Vater von Albert von Sandragon[2].

Bei der Taufe Alberts möchte der Graf von Südwengland, Persegin von Rothenfels, mit Christian vereinbaren, dass sein Erstgeborener eine von Persegins sechs Töchtern heiratet. Christian lehnt dies mit Hinweis darauf ab, dass er seine Frau aus Liebe geheiratet hat und dies auch seinem Sohn zugestehen will. Er macht sich Persegin damit zum Feind.

Am 29. März 859 wird Christian erneut Vater eines Sohnes, der auf den Namen Philipp getauft wird[2].

Christian betrachtet es als Aufgabe von Herzog und Grafen, die Bauern zu schützen und hält nichts davon, dass einige Grafen, die den Stand vom Vater geerbt haben und nicht mehr wissen, woher sie kommen, die Bauern nach Strich und Faden auspressen. Er versucht mehrfach, dies zu unterbinden und macht sich die Junggrafen damit zu Feinden[3].

866 kommt der Bauer Michael aus Aventwald in Südwengland zum Herzog und warnt ihn vor der Verschwörung, die er zufällig mitgehört hat, weil sich die Verschwörer heimlich in seiner Scheune getroffen haben[4]. Christian ist für die Warnung dankbar und gewährt dem Bauern die Erlaubnis, einen Nebenfluss des Aventur aufstauen und eine Mühle bauen zu dürfen, damit das Korn von Aventwald nicht erst zur Mühle nach Rothenfels gebracht werden muss. Persegin, der den Herzog ohnehin beseitigen will und mit seinen Mitverschwörern bereits in der Steinburg ist, nimmt dies als willkommenen Anlass, Christian zu ermorden und bringt ihn im Thronsaal der Steinburg um.

Einzelnachweise

  1. Philipp von Wengland (Chronik), S. 15
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 siehe Zeitlinie der Verborgenen Lande.
  3. Philipp von Wengland, S. 16/17
  4. Philipp von Wengland, S. 17
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