Die Verborgenen Lande Wiki
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Ferdinand von Steinburg (*13. Januar 1780 in Steinburg, Fürstentum Wengland, + 1848 in Steinburg, Königreich Wengland), auch bekannt als Ferdinand von Wengland, ist der erste König des 2. Königreichs Wengland.

Biografie

Ferdinand von Steinburg wird am 13. Januar 1780 als ältester Sohn des Fürsten Albert von Wengland und seiner Gemahlin Helene von Wengland, geb. von Eichgau, geboren.

Im Mai 1789 reist sein Vater nach Paris, um den König von Frankreich dazu zu bringen, seine Schulden zu begleichen. Ferdinand will unbedingt mit nach Paris und versteckt sich im hinteren Gepäckabteil der fürstlichen Kutsche. Bei einem Zwischenhalt in Palparuva bekommt er Hunger und bedient sich an den Butterbroten, die Kutscher Dietmar auf dem Deckel des eigentlich leeren Gepäckabteils ablegt. Er wird entdeckt und von seinem Vater an Ort und Stelle für seinen Ungehorsam und die Sorgen, die sich der Hof wegen seines Verschwindens macht, verprügelt.

Er darf dann aber doch mit seinem Vater nach Paris reisen. Als Albert mit seinem Ansinnen, von König Louis XVI. von Frankreich den gewährten Kredit zurückzufordern, der Majestätsbeleidigung beschuldigt und in der Bastille eingesperrt wird, kann Ferdinand gerade noch entkommen und hat das Glück, seinem Onkel Maurice de Martignac über den Weg zu laufen, der ihn eilig nach Schloss Restignac bei Chartres bringt. Charles de Restignac, der in Chartres eine Stahlwarenmanufaktur betreibt, die auch die königliche Armee Frankreichs beliefert, ist trotz seiner Stellung als Hoflieferant kein Freund des Königs von Frankreich. Er zeigt Ferdinand die Ruine des Château Ibelin und die Wüstung Saint-Martin-au-Bois, die auf Befehl des Königs Philippe II. Auguste zerstört wurden, um die angeblich abtrünnige Familie Ibelin zu bestrafen. Charles rät dem Jungen, einem König von Frankreich niemals zu vertrauen und Wengland als einen Ort zu erhalten, der den Idealen des Balian von Ibelin und seines Schülers Martin II. von Wengland würdig ist.

Beim Sturm auf die Bastille wird Albert von Wengland befreit und kann mithilfe seiner Verwandten mit seinem Sohn Frankreich verlassen. Zurück in Wengland bestimmt Albert, dass Ferdinand in der Königlich Preußischen Kadettenanstalt Disziplin lernen soll und bringt seinen Thronfolger persönlich nach Stolp. Dem Schuldirektor gibt er Vollmacht, Ferdinand persönlich und ohne Rücksprache mit ihm als Vater zu bestrafen, wenn er über die Stränge schlägt und verlangt, dass Ferdinand bis zu seinem erfolgreichen Abschluss auch in Stolp bleibt und nicht etwa Urlaub bekommt, um einen Heimatbesuch zu machen.

Ferdinand fühlt sich deshalb vom Vater verstoßen. Als zwei seiner Schulkameraden ihn deshalb als Zielscheibe von Gemeinheiten wählen, bekommt Ferdinand Hilfe seines Mitschülers Justus von Grabow. Die Kadetten, die ihm übel wollten, werden auf Veranlassung von Justus' Vater Kasimir zum Direktor zitiert und erhalten einen Schulverweis. Ferdinand war nicht ihr erstes Opfer. Kasimir von Grabow unterstützt die Freundschaft seines Sohnes, nicht nur, weil Ferdinand der Thronerbe eines Fürstentums ist, sondern weil er Ferdinand als Nachfahren des Fürsten Wolf von Wengland erkennt, mit dem sein Vorfahr Hans von Grabow im Dreißigjährigen Krieg im kaiserlichen Heer gekämpft hat.

Sofern die Kadetten Urlaub haben, verbringt Ferdinand ihn bei seiner Gastfamilie auf deren Gut im westpreußischen Starzin und lernt dort auch Justus' jüngere Schwester Bettina kennen. Nach Steinburg schreibt er Briefe, aber nur von Stolp aus, um seinem Vater zu verheimlichen, dass er seine wenige freie Zeit außerhalb der Kadettenanstalt verbringt.

Ferdinand ist ein guter Schüler, aber für einen Topografen oder einen Artilleristen nicht gut genug in Mathematik. Er ist aber ein exzellenter Reiter und schlägt gemeinsam mit Justus die Kavalleristenlaufbahn ein. 1801 verlassen beide die Kadettenanstalt als Kornette und werden dem Preußischen Husarenregiment Nr. 8, den Roten Husaren, zugeteilt, die unter dem Kommando des Gerhard Leberecht von Blücher stehen.

Mit seinem Regiment zieht Ferdinand in den Krieg gegen Napoleon und erlebt die Katastrophe von Jena und Auerstedt 1806 mit. Blüchers Regiment gehört zu den Wenigen, die sich der Gefangennahme durch die Franzosen zunächst entziehen können. Das Husarenregiment Nr. 8 flüchtet nordwärts und wird in Lübeck eingeschlossen. Die freie Hansestadt Lübeck hat sich für neutral erklärt, was weder die Preußen noch die Franzosen hinnehmen wollen. Blüchers Regiment kann aber in Lübeck nicht bleiben und muss sich weiter absetzen. Bei Ratekau werden sie erneut gestellt. Die hungrigen Reiter requirieren, was sie können. Ferdinand will das ebenso wenig hinnehmen wie einst sein Vorfahr Wolf von Steinburg. Blücher stimmt seinem Untergebenen schließlich zu und kapituliert, weil die Vorräte weder sein Regiment noch die Bürger von Ratekau ernähren können. Doch während Blücher seinen Degen behalten darf und auf Ehrenwort entlassen wird, werden seine Soldaten einschließlich aller Offiziere gefangen genommen.Die Gefangenen werden auf verschiedene Lager verteilt. Ferdinand und Justus kommen in ein Lager in Esingen bei Pinneberg. Mithilfe des Bauern Früchtenicht können sie und einige weitere aber entkommen. Ferdinand, der wegen seiner französischen Verwandtschaft auch französisch spricht, kann sich mit Justus - verkleidet als französische Offiziere - bis nach Steinburg im Fürstentum Wengland durchschlagen, das sie kurz vor Ferdinands 28. Geburtstag erreichen.

Beide sind durch ihre Kriegserlebnisse und die Flucht ziemlich traumatisiert, was Fürst Albert aber nicht zur Kenntnis nehmen will. Fürstin Helene kann erreichen, dass er die beiden jungen Männer wenigstens in Ruhe lässt. Ferdinand zieht sich nach Kupferstein zurück, wo er ein Haus besitzt.

- weitere Bearbeitung folgt -

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