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Die Legende vom Geisterreiter ist die zentrale Sage im Königreich Wengland und im Herzogtum Scharfenburg. Sie ist zunächst eine Erfindung von Philipp von Steinburg, dem ersten König Wenglands, der damit die Grafen Wenglands, die den Usurpator Reginald unterstützen, in Angst und Schrecken versetzt.

Inhalt

Der Geisterreiter ist der Rächer der unschuldig Verfolgten. Er reitet auf einem schwarzen Pferd durch die Nacht, ist ganz schwarz gekleidet und trägt einen schwarzen Helm, aus dem seine Augen wie Feuer leuchten. Sein Schwert ist wie der Blitz selbst und blendet jeden, der es bei Tag ansieht. Sein Pferd hat feurigen Atem und glühende Augen. So ist seine Gestalt fast die des Leibhaftigen, nur hat er keine Hörner. Schwerter und Lanzen durchdringen ihn, ohne ihn zu verletzen.

Er reitet des Nachts durch das Land und straft jene, die den unrechtmäßigen Herrscher stützen und den rechtmäßigen Herrscher verfolgen. Deshalb ist der Adel besonders gefährdet, auch wenn ein paar räuberische Bauern auch schon unliebsame Bekanntschaft mit ihm gemacht haben.

Entstehung

Die Legende ist etwas älter als das Königreich Wengland. Philipp von Steinburg erfindet sie, als er im Jahr 886 die Möglichkeiten erkundet, wie er den Thron, der ihm rechtmäßig zusteht, gewinnen kann. Die Grafen Wenglands, die dem unrechtmäßigen Herzog Reginald treu sind und der Herzog selbst werden durch diese erfundene Geschichte schon beunruhigt.

Der Gode Sengar kann sie mit Leben füllen, indem er Ledermasken herstellt, die den Kopf ganz umschließen und Schwerter schmieden kann, die er mit einer von ihm entwickelten Flüssigkeit behandelt, die die Klinge in der Nacht grünlich leuchten lässt und bei Tag das Licht so bricht, dass die Klinge das Sonnenlicht vervielfacht. Die Räuber der Alvedrainsel organisieren eine Anzahl schwarzer Pferde, mit denen immer drei Mann gleichzeitig auf nächtliche Spukreise gehen können.

Die Tatsache, dass an drei verschiedenen Orten gleichzeitig "Geisterreiter" auftauchen, gibt der erfundenen Geschichte richtigen Schub. Den letzten Anstoß, die Behauptungen als lautere Wahrheit anzuerkennen, liefert der Überfall des Räubers Elam auf ein Lager von Wächtern. Einer der Wächter schleudert eine Lanze, die Elam tödlich verwundet. Weil Philipp eher zufällig am selben Ort ist und aus der Richtung in das Lager galoppiert, in der der verwundete Elam nur Sekunden zuvor verschwunden ist, nehmen die Wächter in dem Glauben reißaus, es sei derselbe Reiter.

In der Maske der Geisterreiter befreien die Räuber und Philipp Wengland von der Herrschaft Herzog Reginalds.

Weitere Nutzung

Martin von Steinburg kann sich mehr als dreihundert Jahre später diese Legende zunutze machen.

- weitere Bearbeitung folgt -

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