Die Verborgenen Lande Wiki
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Louis XVI. (* 23. August 1754 in Versailles, † 21. Januar 1793 in Paris) ist der König von Frankreich und der letzte König Frankreichs vor der Französischen Revolution.

Biografie

Vergangenheit

Louis XVI. beerbt 1774 seinen Großvater, Louis XV., von dem er außer der Krone auch erhebliche Staatsschulden erbt. Er sieht sich gezwungen, überall zu sparen, löst dafür teure Regimenter der Armee auf. Dennoch muss er sich immer wieder Geld leihen, denn der königliche Haushalt muss auch unter Sparzwängen etwas Besonderes sein - in diesem Fall nicht, weil der König und seine Gemahlin so verschwendungssüchtig wären, sondern weil Pracht und Prunk nun einmal zum Prestige des französischen Königshaus gehören und auch vom Adel erwartet werden.

Ferdinand von Wengland (Chronik)

1784 vermitteln die Familien de Martignac und de Restignac - Verwandte des Fürsten von Wengland - einen Kredit über 300.000 Livres (umgerechnet 100.000 Wenglische Gulden) aus dem reichen Fürstentum Wengland vom Fürsten persönlich. König Louis will diesen Kredit bis zum Michaelitag 1785, dem 29. September, ein allgemein üblicher Rückzahlungstermin, zuzüglich fünf Prozent Zinsen erstatten. Doch sein Haushalt lässt die Rückzahlung nicht zu, schon gar nicht mit Zinsen. Mehrere Jahre vertröstet er den wenglischen Fürsten, bis dieser im Oktober 1788 eine letzte Frist bis zum Josefitag 1789, dem 19. März, setzt.

Louis weiß, dass er nicht zahlen kann. Albert von Wengland ist auch nicht sein einziger Gläubiger. Um seine Schulden mithilfe höherer Steuern begleichen zu können, beruft er am 5. Mai 1789 die Generalstände ein, eine nur selten einberufene Versammlung aller drei Stände des französischen Volkes. Bezahlen sollen die Steuern letztlich die Angehörigen des Dritten Standes, die Bürger, denn Klerus (Erster Stand) und Adel (Zweiter Stand) sind weitgehend von Steuern befreit. Der Dritte Stand sieht seine Chance gekommen, für Reformen zu sorgen.

Die Verhandlungen gestalten sich zäh.

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