Die Verborgenen Lande Wiki
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Der Martinsorden - genau der Orden der Ritterschaft des Heiligen Martin zu Steinburg im Königreich Wengland - ist die höchste militärische Auszeichnung, die das Königreich Wengland zu vergeben hat.

Geschichte

Ursprünglich ist der Orden ein Ritterorden, nämlich die Ritterschaft des Heiligen Martin zu Steinburg, deren Mitglieder ihrem Wappen einen kleinen goldenen Zusatzschild als Herzschild oder eine goldene Oberecke mit einem schwebenden achtspitzigen Kreuz (allgemein bekannt als Malteserkreuz, in Wengland als Martinskreuz) in Rot hinzufügen dürfen. Zur Kleidung und zur Rüstung wird als Kleinod ein rotes, golden gerändertes Martinskreuz getragen, das in der Mitte mit einer goldenen Lilie belegt ist.

Ins Leben gerufen wird der Orden 1204 nach Ende des Krieges gegen Scharfenburg und Wilzarien, als König Rudolf von Wengland die Ritter besonders ehren will, die sich in diesem Krieg tapfer geschlagen haben. Der erste Ritter des Ordens ist sein Sohn Martin. Der Orden ist zwar nach Wenglands Landespatron, dem Heiligen Martin von Tours, benannt, aber wegen der Erscheinungsform des Kleinods, das die beiden Prinzenwappen Martins von Steinburg vereint, entwickelt sich rasch die Legende, der Orden sei nach Martin von Steinburg benannt, der als König der Große genannt wird und auch nach Jahrhunderten in Wengland als eine Art Heiliger betrachtet wird.

Mit dem Untergang des alten Königreichs Wengland im Jahr 1353 verschwindet auch der Orden der Ritterschaft des Heiligen Martin zu Steinburg.

Fürst Albert von Wengland stiftet den Orden 1805 neu, aber erst 1807 wird er von Fürst Ferdinand für die Veteranen der Schlacht von Jena und Auerstedt erstmals wieder verliehen. Zu den wenigen Ausländern, an die diese höchste Auszeichnung verliehen werden, gehören neben Justus von Grabow und Gerhard Leberecht von Blücher alle Soldaten und Offiziere des preußischen Husarenregiments Nr. 5, die Fürst Ferdinand persönlich mit diesem Orden auszeichnet.

Es handelt sich um eine Auszeichnung für Tapferkeit im Krieg, die ausschließlich an aktive Soldaten verliehen wird.

Der Orden wird in drei Stufen vergeben:

1. Klasse: Brustkreuz und Schärpe

2. Klasse: Halsbandorden

3. Klasse: Kreuz am Band

Aussehen

In allen Stufen besteht der Orden aus einem achtspitzigen Malteserkreuz, dessen Arme rot emailliert und golden gerändert sind. Die Zwischenräume der Kreuzarme sind mit goldenen Wappenlilien versehen. Das Zentrum ist grün emailliert und mit einer goldenen Lilie geschmückt.

Das Ordensband ist dunkelrot und golden gerändert. Da es von der Farbgebung identisch ist mit dem König-Philipp-Orden, werden diese beiden Orden in der Bandschnalle (eine Anordnung der verliehenen Orden und Ehrenzeichen an der Dienstuniform, die nur in Gestalt von Ordensbändern auf relativ kleinen Unterlagen getragen werden) in der Rangfolge der Auszeichnungen mit einer Miniatur des jeweiligen Ordenskreuzes getragen.

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