Die Verborgenen Lande Wiki
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Dieser Abschnitt enthält Informationen, die zwar geplant, aber noch nicht ausformuliert sind. Änderungen sind möglich.

Michael von Steinburg ist ein wenglischer Adliger und Kronprinz des Königreichs Wengland in der Gegenwart. Er ist der älteste Sohn von König Georg II. von Wengland und seiner Gemahlin, Königin Barbara von Wengland, und lebt im 20. und 21. Jahrhundert. Entsprechend seiner Zeit ist weniger seine persönliche Kampfkraft gefragt, um sein Erbe, den Königsthron Wenglands, zu erreichen. Michael braucht eher gute Nerven, um mit der Adels- und Promiplage der Gegenwart zurechtzukommen: den Paparazzi. Zur Abwehr der neugierigen Journaille hat er gelernt, sich zu tarnen und scheut sich auch nicht, sein Fahrzeugkennzeichen persönlich auszuwechseln, um seinen Aufenthaltsort zu verschleiern 

Sein Geschichtsstudium hinkt etwas hinterher, weil er (und seine ganze Familie) von der parlamentarisch gewählten Regierung derart mit Terminen zugeschüttet werden, dass für ein konzentriertes Studium und einen irgendwie gearteten Abschluss keine Zeit bleibt. Als extrem interessierter Historiker ist er zusammen mit seinem Freund Peter von Wilzarien auf den Stephanspreis scharf, der jährlich für die Erforschung der Hintergründe der inzwischen beigelegten Feindschaft zwischen Wengland und Wilzarien vergeben wird – so etwas wie der Oscar der Historiker …

Zudem ist er noch Hubschrauberpilot bei der Herwigsgarde, der Leibgarde des Königs, und wird dort regelmäßig als Rettungsflieger eingesetzt, der in seinen Bereitschaftsdiensten keine Langeweile hat.

Biografie

Frühes Leben

Michael von Steinburg wird am 29. September 1960 als erstes Kind des seinerzeitigen Kronprinzen Georg von Wengland und dessen Frau, Kronprinzessin Barbara, geboren. Wie alle Königskinder Wenglands besucht er eine normale Schule in der Nähe seines Wohnortes, wobei nur ganz wenige wissen, dass er ein königlicher Prinz ist und obendrein eines Tages den Thron erben wird. Seine Eltern erziehen ihn dazu, diesen Umstand nicht öffentlich zu machen und sich darauf nichts einzubilden, sich aber stets so zu benehmen, dass er jederzeit die Königswürde übernehmen könnte.

Er ist ein guter Schüler, wobei seine besondere Aufmerksamkeit der Geschichte gilt. Frühzeitig erklärt er, dass er den Stephanspreis haben will. Sein erster Berufswunsch ist Ritter, später könnte er sich einen Job bei der Feuerwehr vorstellen, aber auch – mit Blick auf den Stephanspreis – als Archäologe. In der fortgeschrittenen Jugend interessiert er sich für die Fliegerei (auch das könnte man als Archäologe gebrauchen …) und leistet seinen Militärdienst bei der Fliegerabteilung der Herwigsgarde ab, wo er Rettungsflieger wird.

Sein Leben wird jedoch ab dem 18. Lebensjahr zunehmend von den Repräsentationspflichten des Königshauses bestimmt. Nach einem Regierungswechsel 1985 werden die Termine für die Königsfamilie so massiv erhöht, dass sie kaum noch zu schaffen sind. 

Michael von Wengland (Chronik)

Gerade als Rettungsflieger ärgert es ihn, dass er in seiner Eigenschaft als Prinz, der offiziell bei der Herwigsgarde dient, den Christophorusorden zwar ehrenhalber zur Parade- und Hofuniform tragen darf, aber nicht zur normalen Dienstuniform. Bislang wurde keiner seiner Einsätze als so heldenhaft angesehen, dass er mit dem Orden auch wirklich ausgezeichnet wurde. Deshalb betrachtet er ihn als Operettendekoration und würde ihn am liebsten gar nicht anlegen.

Als der Premierminister Eduard Simonson ihn am 10. Juli 1987, dem Tag vor dem Nationalfeiertag Wenglands, erst nach Felsbruck in das dortige Ausbesserungswerk hetzt und wieder zum abendlichen Feuerwerk zurückzitiert, platzt Michael undiplomatisch der Kragen. Doch der Streit fördert Umstände zutage, die für den Premierminister nicht besonders günstig sind …

Aber es gibt nicht nur Streit. Bei dem Besuch in Felsbruck lernt Michael die Schwester seines Freundes Peter von Wilzarien kennen und lieben. 

- weitere Bearbeitung folgt - 

Geschichte des Charakters

Entstanden ist Michael von Wengland (ursprünglich Christoph genannt) als handelnde Person Anfang der Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts als Konzentrat aus dem, was die bunten Blätter so über die Königskinder Europas hergeben. Der Umstand, dass Michael Hubschrauberpilot bei der Luftrettung ist, ist – das schwöre ich bei Gott und sämtlichen Heiligen – nicht vom gegenwärtigen Prinzen von Wales, Seiner Königlichen Hoheit William aus dem Hause Windsor, abgekupfert. Als ich Michael den Rettungspiloten andichtete, war Prinz William gerade mal 10 Jahre alt. Nein, es ist eher ein netter Zufall, dass der älteste Sohn von Prinz Charles seinen Militärdienst bei der britischen Luftwaffe und deren Rettungseinheiten in den Erblanden seines Herrn Papa absolvierte.

Auf den Erfahrungen der gegenwärtigen Königskinder und der neuen Königsgeneration Europas mit eben diesen bunten Blättern beruht auch die Paparazzi-Allergie (die seinen Bruder Ralf ebenso plagt) und die steten Versuche, der Journaille zu entgehen.

Seit mir Orlando Bloom über den Weg gelaufen ist, ist er das körperliche Vorbild für (fast) alle meine Wengländer.  

Kleiderschrank

Privatkleidung

Michael von Wengland ist modischen Extravaganzen gänzlich abhold. Er liebt zeitlose, bequeme Kleidung, die möglichst unauffällig ist. Polohemd, Jeans, Socken und leichte Schuhe sind seine bevorzugte Bekleidung, wenn er privat das Schloss verlässt. An kalten Tagen trägt er gern einen bequemen Lederblouson mit möglichst vielen Taschen, bei Regenwetter oder Schnee auch einen Militärparka, der als Privatkleidung abgesehen von den kleinen Nationalitätsfähnchen an den Oberärmeln ohne Abzeichen ist. Bedruckungen oder Beflockungen wird man an seinen als Privatmann getragenen Oberbekleidungsteilen vergeblich suchen.

Seine privat getragene Kleidung kauft er meist bei der Firma P & A Wassermeyer in Steinburg, der Filiale einer landesweit operierenden Bekleidungskette, die für günstige Preise bekannt ist. Spötter übersetzen die Abkürzung P & A im Firmenzeichen mit Panik und Armut, auch wenn es eigentlich Paul und Arthur heißt. P & A gilt den Wohlhabenderen als Lieferant der unterprivilegierten Bürger des Landes. Finanziell nötig hätte er das nicht, schließlich bezieht er eine jährliche Apanage von etwa einer halben Million Gulden.

Peter von Wilzarien, Michaels bester Freund, nennt die sparsame Einkaufsweise seines Freundes Geiz, doch an Michael prallt das ab.

Studium

Studenten in Wengland tragen – wie in anderen Ländern auch – Zivil in der Bandbreite von löchrigen Punkklamotten bis zum Anzug oder Faltenrock und Twinset, wobei die beiden letzteren ausgesprochen selten sind – es sei denn, das studierende Wesen hat im Anschluss an die Vorlesung noch einen Vorstellungstermin. Gemein ist den Studenten aller Universitäten Wenglands aber, dass sie Polohemden, Sweater oder Hoodies (Sweater mit Kapuze) in der Farbe ihrer Universität mit dem Universitätssiegel auf der Brust tragen. Die jungen Frauen greifen dabei gern zur großen Mittelvariante, die jungen Männer mehrheitlich zur kleineren Version links oben auf der Brust.

Michael, der in Steinburg an der König-Stephan-Universität Geschichte studiert, bevorzugt hier die große Mittelversion des Universitätssiegels. Die Studentenhemden und –pullover der König-Stephan-Universität sind schwarz mit weißem Aufdruck, bzw. Beflockung; das Universitätssiegel zeigt die Heiligen Drei Könige, die dem Stern von Bethlehem folgen (König Stephan wurde am 6. Januar 1875 geboren und bekam als weitere Namen Caspar, Melchior und Balthasar, was er für das Siegel der von ihm gegründeten Universität nutzte). Im Kreis darüber steht „König-Stephan-Universität“, der untere Kreisbereich zeigt - jeweils durch Wappenlilien abgegrenzt „ Steinburg Wengland “. Weil die Könige auf Kamelen sitzen, wird die Abkürzung KSU spöttisch gern mit „Kamel sucht Unterkunft“ übersetzt und die Studierenden als „Kamele“ bezeichnet. Sämtliche Sportmannschaften der KSU haben das Kamel zu ihrem Vereinssymbol erhoben – durchaus unter Verwendung karikaturistischer Übertreibungen.

Für Michael sind die Unihemden – und -pullover die einzigen Kleidungsstücke, auf dem sich außen ein Aufdruck, bzw. eine Beflockung befindet.

Offizielle Anlässe

Zivile Anlässe (gehobene Stufe)

Zu offiziellen Anlässen ziviler Natur trägt Michael von Steinburg dunkle Anzüge, die maßgeschneidert sind und deutlich mehr kosten als seine gewohnte Garderobe von der Stange. Dazu gehören ebenfalls maßgeschneiderte weiße oder hellblaue Oberhemden, deren Ärmel mit Manschettenknöpfen verschlossen werden.

Zu einem weißen Oberhemd trägt er meist eine grüne Krawatte mit gelben Lilien, zu einem blauen Hemd eine dunkelblaue oder dunkelrote Krawatte.

Es finden sich unter den grünen und dunkelroten Krawatten verschiedene Muster, die die Grundvoraussetzung kleiner gelber Lilien erfüllen und darüber hinaus weitere Anspielungen auf das Königreich Wengland enthalten wie eine grüne schräggestreifte Krawatte mit roten, gelb geränderten Schrägstreifen (in der roten Variante sind die gelb geränderten Schrägstreifen grün) in denen sich kleine gelbe Königskronen und kleine gelbe Lilien abwechseln oder eine Version, die mit gelben Linien in Rauten unterteilt ist, in denen jeweils eine einzelne Lilie ist.

Unter den dunkelblauen Krawatten ist auch eine im blau-grün karierten Schottenmuster, auf der eine gestickte Königskrone aufgesetzt ist. Wegen der Verwechslungsgefahr mit altfranzösischen Mustern enthalten die dunkelblauen Krawatten keine gelben Lilien, sondern eingewebte oder aufgesetzte, gestickte Kronen oder das eingewebte oder eingestickte Wappen Wenglands mit einer Königskrone auf dem oberen Schildrand.

Diese Krawatten sind Sonderanfertigungen, die nur auf Bestellung und nur für die Männer der königlichen Familie hergestellt werden. Eine solche Krawatte kann schon mal 250 Wenglische Gulden kosten …

Zu den offiziellen zivilen Anlässen der einfachen Stufe trägt der Prinz oftmals eine Jeans mit hellblauem Oberhemd und braunem oder blauem Sakko und eine der blauen Krawatten.

Militärische Anlässe

Normaler Dienst (Felduniform):

Zum normalen Dienst gehört für Prinz Michael von Steinburg als Hubschrauberpilot der Herwigsgarde ein olivgrüner Pilotenoverall, ein weißer Pilotenhelm mit Spiegelvisier und Fallschirmspringerstiefel.

Über der rechten Brusttasche ist auf olivgrünem Köperstreifen mit schwarzem Faden HERWIGSGARDE eingestickt, darüber ist auf einem schwarzen Baumwollstreifen mit weißem und gelbem Faden das Abzeichen der Königlich Wenglischen Luftwaffe – eine silbern geflügelte, goldene und gekrönte Lilie – eingestickt. Über der linken Brusttasche befindet sich in schwarz auf olivgrün der Familienname (hier von Steinburg) und darüber auf einem schwarzen Baumwollstreifen der Dienstgrad (hier als Hauptmann drei sechszackige Sterne, mit weißem Faden gestickt).

Auf den Ärmeln sind die Nationalitätsfähnchen angebracht, wobei die Lilien in der Oberecke nach vorne zeigen. Die Fähnchen auf dem rechten Ärmel erscheinen daher seitenverkehrt. An der Schulternaht ist auf einem halbrunden Schriftband Herwigsgarde zu lesen.

Auf der linken Brusttasche ist das Einheitsabzeichen angebracht, in Michaels Fall das des 23. Lufttransportgeschwaders, das einen weißen Wappenschild mit einer roten römischen Ziffer XXIII zeigt, die von der silbern geflügelten goldenen Wappenlilie überlagert wird.

Bei Tätigkeiten abseits des Fliegens hat er wie alle Soldaten Wenglands die Wahl zwischen der olivgrünen Feldmütze mit der (für Offiziere) gestickten Kokarde (außen gelb, mittlerer Ring rot, Zentrum grün mit gelber Lilie) und darunter in weißem und gelbem Faden gestickt das Luftwaffenabzeichen oder einem grünen Barett mit dem Abzeichen der Heeresflieger, einem geflügelten Schwert in einem Eichenlaubkranz, aus Weißblech gestanzt und mit einer goldenen Lilie am unteren Rand des Kranzes.

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