Die Verborgenen Lande Wiki
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Der Zweikampf Martin von Steinburg gegen Bertram von Ermeldorf findet während des Hirschfelder Turniers 1198 statt.

Geschichte

Beim Pfingstturnier 1198 in der Graf-Albin-Arena in Turmesch, Grafschaft Hirschfeld, treffen Bertram von Ermeldorf und Martin von Steinburg beim Tjost zusammen. Während der bereits landesweit bekannte Bertram die Lanzentücher zahlreicher Damen einsammeln kann, erhält Martin nur eines - das der Prinzessin Regina von Stolzenfels. Martin tritt nicht als Prinz von Wengland an, sondern als Erster Knappe seines Onkels Roland von Ibelin, des Grafen von Hirschfeld.

Bertram ist ein erfolgreicher Turnierritter, der bereits 75 Siege im Tjost auf seinem Konto hat, während Martin - noch nicht einmal 18 Jahre alt - keinen solchen Sieg verbuchen konnte.

Der erfahrene Ritter, der auch Heermeister von König Rudolf von Wengland ist, knüpft etwa ein Drittel der Lanzentücher um seine Lanze, Martin lässt sich von Regina das Lanzentuch an der Lanze befestigen. Auf das Signal des Herolds Walther reiten Martin und Bertram aufeinander zu. Beide Lanzen brechen an den Schilden, es kommt zu keinem Abwurf, der den Tjost entscheiden würde.

Mathieu, Martins bester Freund, sammelt die abgebrochene Lanzenspitze des Prinzen auf und gibt Martin das Lanzentuch zurück, das dieser - nach entsprechender Ermahnung von Mathieu - selbst um die zweite Lanze knüpft, während Bertram das nächste Drittel seiner Gunstbeute um die zweite Lanze binden lässt.

Martin und Bertram reiten erneut gegeneinander an. Martin trifft den Heermeister so heftig, dass er ins Wanken gerät, aber nicht stürzt. Bertrams eigene Lanze ist nicht einmal gebrochen, weil sie abgelenkt wurde. Von Ermeldorf versetzt es in Wut, dass er gegen einen unerfahrenen Knappen in den dritten Gang muss. Martin verkneift sich jegliches Triumphgehabe, um Bertram nicht noch zorniger zu machen und verzichtet auch darauf, das Tüchlein um die dritte Lanze zu binden, sondern steckt es zu Mathieus Entsetzen unter seinen Gambeson.

Zum dritten Mal preschen die Kontrahenten aufeinander los. Bertram zieht kurz vor dem Aufprall seine Lanze nach oben, hebt damit Martins Lanze an, die deshalb wirkungslos ist, zielt bewusst über den Schildrand und trifft Martin an der linken Schulter, dass er aus dem Sattel gerissen wird und vom Pferd stürzt. Bertram bricht in Jubel aus, während Martin einige Momente bewusstlos ist und erst wieder zu sich kommt, als Mathieu und Almaric ihn bergen.

Die Unsportlichkeit, über den Schildrand zu zielen, wird von Prinzessin Regina beobachtet, die diese Beobachtung an Graf Roland weitergibt, der Bertram deshalb zum Duell herausfordert.

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